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Kontraindikationen

Bei der Einnahme von einigen Medikamenten oder bei bestimmten Erkrankungen ist von einer Kryolipolyse-Anwendung abzuraten.Daher wird vor der ersten Kryolipolyse-Anwendung eine gründliche Anamnese und Beratung mit Risikoausschluss erfolgen.

Wir möchten Sie aber bereits an dieser Stelle darauf hinweisen, dass folgende Personen, die folgende Indikationen aufweisen, nicht für das Kryolipolyse-Verfahren geeignet sind:

Die Anwendung ist nicht zu empfehlen...

  • Personen mit starken Übergewicht 

  • Personen mit Leberproblemen

  • Personen mit Hauterkrankungen wie Nesselsucht, Schwellungen, Rötungen, offene Wunden, Blutungen oder Blutergüssen im zu behandelnden Bereich, Wunden 

  • Personen mit Gefäßentzündungen 

  • während der Schwangerschaft oder Stillzeit 

  • für Hautareale mit frischen Narben und/oder bei vernarbten Gewebe

  • Bei Einnahme von blutgerinnungshemmenden Mitteln 

  • Personen, die stark auf Kälte reagieren

  • Personen mit Herzschrittmacher

  • Kürzlich durchgeführte Operationen in der zu behandelnden Körperzone (< 1 Jahr) 

  • Nabel- oder Leistenbruch

  • Hepatitis C (Kryoglobulinämie) / Paroxysmaler Kältehämoglobinämie / Morbus Crohn / Colitis ulcerose / Rheuma /  

  • Außerdem sollten Autoimmunerkrankungen und hämatologische Grunderkrankungen abgesprochen werden.

Nebenwirkungen und Risiken

Die Kryolipolyse ist ein sehr schonendes und risikoarmes Verfahren. 

Häufig:

  • Hämatom (Bluterguss)

  • Druck- und Berührungsempfindlichkeit

  • Rötung

  • Schwellung

Selten:

  • Knötchenbildung im Fettgewebe

  • postinflammatorische Hyperpigmentierung (bei Einnahme von Akne-Präparaten, Hormonen, Antibiotika oder Malariamittel)

Nach den Behandlungen zeigen sich, durch das erzeugte Vakuum, häufig Rötungen oder auch teilweise Blutergüsse sowie eine leichte Berührungs- und Druckempfindlichkeit. Diese Nebenwirkungen verschwinden automatisch nach einigen Stunden oder Tagen. 

Eine eventuell auftretende Schwellung bildet sich in der Regel schnell zurück. Auch eine lokal begrenzte Entzündung des Fettgewebes kann in sehr seltenen Fällen durch die Kältezufuhr ausgelöst werden.

Diese tritt häufig im Zusammenhang mit entzündlichen Darmerkrankungen und Kollagenosen auf. Es wird auch diskutiert, dass folgende Faktoren die Auslöser sein könnten: Pille, Süßstoffe, Pilzinfektionen, Schläge. Oft heilen die Knoten in kurzer Zeit ab, es gibt aber auch jahrelange Verläufe. 

Bei der Einnahme von Akne-Präparaten, Hormonen, Antibiotika oder Malariamittel kann es zu einer möglichen postinflammatorischen Hyperpigmentierung kommen. Diese löst sich aber im Normalfall in kurzer Zeit wieder auf.